Haltung und Pflege
Zur Haltung: Wie alle menschbezogenen Rassekatzen sind Briten und Kartäuser grundsätzlich tagaktiv und schlafen nachts.
Wer allerdings in der Eingewöhnungsphase das unsichere Miauen seines Kätzchens nachts missversteht, es womöglich füttert und dann mit ihm spielt, der wird erleben, daß er von nun an allnächtlich zur fröhlichen Freß- und Spielstunde gerufen wird.
Nur wenn der Mensch von Anfang an konsequent auf seinem Recht, die nächtliche Ruhe und das sonntägliche Ausschlafen beharrt, wird das Kätzchen diese Gewohnheit respektieren lernen.
Inkonsequenz, auch wenn sie noch so gut gemeint ist, wird von der Katze “bestraft”.
Die Merkfähigkeit der Katze ist beachtlich. Es lernt leicht und behält die in der Jugend eingeübten Verhaltensweisen bei.
Zum Beispiel: Erlaubte und unerlaubte Dinge
Auch spezielle Fähigkeiten können die Briten und Kartäuser aufgrund ihres guten Gedächnisses erlernen, vorausgesetzt der Katzenhalter bringt es ihnen ohne Zwang bei.
Fortan sind Urlaubsreisen, an der Leine spazieren gehen, Türen öffnen, auf Zuruf herbeikommen, oder die gedeckte Geburtstagstafel kein Problem mehr, vorausgesetzt es wird von klein an geübt.
Zuneigung zeigt der Brite und Kartäuser, indem er dem Menschen unverwandt ins Gesicht schaut, ihn anschnurrt, ihm entgegenläuft, “Köpfchen” gibt oder sich vor ihm auf den Boden wirft.
Die Briten und Kartäuser sprechen mit uns verhaltend. Sie ist ein Meister des stummen Miau, einer kätzischen Ausdrucksform, die häufig nicht verstanden wird. Die Katze schaut ihren Menschen intensiv an, öffnet das Mäulchen - aber kein Laut entweicht. Das ist Ausdruck größter Liebenswürdigkeit dem Menschen gegenüber.
Ihrem Lieblingsmenschen folgen sie möglichst überall hin und lassen sich in seiner Nähe nieder, manche Katze liebt es geradezu “Händchen zu halten”
(Pfote in Hand)
Nur wenige Katzen mögen es auf den Schoß genommen oder herumgetragen zu werden.
Unsere Briten und Kartäuser beobachten ihre Menschen genau und sind in der Lage Stimmungen genau zu erkennen und sich entsprechend zu verhalten.
Anderen Haustieren sind Briten und Kartäuser verträgliche Spielgefährten und fügen sich problemlos in ein Kollektiv mit verschiedenen Haustieren ein und sie kämpfen nur, wenn sie sich angegriffen fühlen.
Zur Pflege: einer Kartäuserkatze ist nicht viel notwendig!

Alles was diese Katze braucht ist:
“ganz viel Zuneigung”
“regelmässiges Fressen”
“ein sauberes Katzenklo”
“tägliches spielen und schmusen”
“einen Kletter- und Kratzbaum”
“einen Kamm und eine Bürste”
“Spielzeug und jemand, den sie aufordern kann zum spielen”
Damit der Dosenöffner lange Jahre Freude an seiner Kartäuserkatze hat, ist ein Gang jährlich zum Tierarzt um die notwendigen Impfungen gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen, Leukose vorzunehmen unumgänglich.
Und sollte mal unvorhergesehen ein Unwohlsein der Katze bemerkt werden, dann scheuen Sie sich nicht, Ihren Tierarzt auch mal Nachts aus dem Bett zu holen. So ein Unwohlsein bemerkt der aufmerksame Dosenöffner sofort. Zum Beispiel liegt ihre Katze auch wenn Sie sie mit einem Leckerchen zu sich rufen nur apathisch in irgendeiner dunklen Ecke, oder die Katze spielt nicht mehr. Auch liebgewordene Rituale (z.B. die Begrüssung oder die Schmusestunden) werden nicht mehr wahrgenommen.